Gröpelinger Recycling Initiative, gemeinnütziger e. V. • E-Mail: info@gri-bremen.de • Tel.: (0421) 64 39 4-0 • Fax: (0421) 64 12 33
Gröpelinger Recycling Initiative > Unsere Betriebsteile
Seit Januar 2004 werden die Recycling-Höfe, und damit der Quartier-Service und die Möbelhalle, in der Trägerschaft der Gröpelinger Recycling Initiative betrieben. Sie wurden von der zum Jahresende 2003 aufgelösten Landesgesellschaft Arbeit und Jugendwerkstätten Bremen GmbH (AJB) übernommen.
Außerdem betreibt die GRI das Projekt Computerrecycling und Refurbishment in der JVA Bremen-Oslebshausen.
Eröffnet im April 1985 als Betrieb der Jugendwerkstätten Bremen e. V., Vorläufer der AJB, in der Innsbrucker Straße in Findorff in einer ehemaligen Lagerei, 1997 Umzug an heutigen Standort in der Kissinger Straße, nahe dem Utbremer Kreisel. Das Gebäude an der Kissinger Straße wurde für den Recycling-Hof neu gebaut, Bauherr war das Land Bremen.
Unter dem Leitmotiv Stadtökologie und Quartier-Service (s. u.) bietet der Recycling-Hof Findorff unter anderem einen Häckseldienst, durch den Baum- und Strauchschnitt zerkleinert wird, das Projekt Stadtökologie mit z. B. Fassadenbegrünungen und Renaturierungen sowie die Betreuung dezentraler Kompostierungsplätze, den Recycling-Markt und Umweltinformationen z. B. zu Abfallvermeidung, Mehrweg-Systemen und erneuerbaren Energien.
Der Recycling-Hof Hemelingen wurde 1990 am derzeitigen Standort An der Grenzpappel als Betrieb der AJB eröffnet.
Leitmotiv ist hier neben dem Quartier-Service (s. u.) die Sammlung von Elektrogeräten mit Instandsetzung und Reparatur der gespendeten Altgeräte sowie Gewinnung von Ersatzteilen und Abgabe der Geräte an einkommensschwache Haushalte.
Eröffnet 1991 am derzeitigen Standort am Wardamm als Betrieb der AJB.
Bauteile-Recycling und Quartier-Service (s. u.) sind das Leitmotiv des Recycling-Hofs Huchting für die Sammlung wiederverwendbarer Bauteile und deren Aufarbeitung. Im Recycling-Markt werden die gebrauchsfähigen Bauelemente sowie andere Artikel angeboten. Das Ökohaus 2000 stellt ein Modellhaus dar, das nach ökologischen Gesichtspunkten aus wiederverwerteten Baumaterialien gebaut wurde und nun als Musterhaus für sinnvollen Prinzipien ökologischen Bauens und als Seminarraum zur Verfügung steht.
Der Quartier-Service im Ostertor wurde, ebenso wie das Projekt Blitzblank Buntentor in der Neustadt als Vorläufer des dortigen Quartier-Service, 1998 gegründet. Ausgangslage für diese Projekte war neben den permanenten Verunreinigungen an vielen Brennpunkten im Stadtgebiet die Auflösung sozialer Zusammenhänge und damit der Bedarf für Nachbarschaftshilfe. Gemeinsam mit den Ortsämtern, dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, der Agentur für Arbeit und dem Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales wurde ein Konzept erarbeitet.
Nach dem sehr erfolgreichen Start im Ostertor/Steintor („Viertel“) kamen im Jahr 2000 weitere Standorte in Findorff, Hemelingen, Huchting und Obervieland hinzu. Schließlich erfolgte 2002 mit der Eröffnung der Standorte in Gröpelingen und Tenever die Ausweitung auf das gesamte bremische Stadtgebiet südlich der Lesum.
Das Ergebnis war ein Nachbarschaftshilfeprojekt mit den Schwerpunkten: zusätzliche Reinigung an Brennpunkten im Stadtteil, zusätzliche Wartung und Pflege des Straßenbegleitgrüns sowie Nachbarschaftshilfe für bedürftige Bewohner, z. B. Mithilfe bei Sperrmüll, Abholen von Strauchwerk, Möbel, Werkzeugen. Nicht zuletzt werden dabei brauchbare Gegenstände auf den Recycling-Höfen einer weiteren Nutzung und Wiederverwendung zugeführt. Und schließlich profitieren auch Stadtteilinitiativen von der Unterstützung bei Kulturveranstaltungen und Straßenfesten.
Im Zentrum der Arbeit der Möbelhalle steht die Sammlung von Möbeln sowie deren Aufarbeitung und Weitergabe an einkommensschwache Haushalte in enger Zusammenarbeit mit dem Recyclinghof Hemelingen.
Als Möbellager des Sozialamtes, in dem sich Sozialhilfeempfänger gegen Bezugsscheine Möbel aussuchen konnten, war die Möbelhalle, die im Januar 2000 von der AJB übernommen wurde, zunächst in der Diedrich-Wilkens-Straße in Hemelingen angesiedelt. Im September 2002 erfolgte der Umzug in die Woltmershauser Straße, mit einem neuen Namen, maa – möbel auch anderes, und einem neuen Konzept – man wollte nicht mehr in erster Linie Abhollager für Sozialhilfeempfänger sondern ein attraktives Gebrauchtmöbelhaus sein. Im Mai 2005 erfolgte schließlich der Umzug der Möbelhalle in die derzeitigen Räumlichkeiten in der Oslebshauser Heerstraße 125, den ehemaligen Comet-Markt, und die Umbenennung in Möbelhalle Oslebshausen.
Seit Dezember 2006 gibt es wieder eine Möbelhalle der GRI in Hemelingen. Die neue Außenstelle der Möbelhalle Oslebshausen befindet sich im Gebäude des ehemaligen Postamtes 44, in der Diedrich-Wilkens-Straße 29.
Zwei Jahre später, im Februar 2008, eröffnete die Möbelhalle auch im Stadtteil Kattenturm eine Filiale. In dem ehemaligen Lebensmittel-Supermarkt in der Theodor-Billroth-Straße 38 / Ecke Robert-Koch-Straße. Der Eingang befindet sich in dem Durchgang zum „Sonnenplatz“, von der Robert-Koch-Straße kommend. Dort können Sie günstig Haushaltsgegenstände und gute Gebraucht-Möbel erwerben.
Eine weitere Möbelhalle, die Möbelhalle Kattenturm Mitte öffnete im Januar 2010 ihre Verkaufsräume in der Passage Kattenturm, Gorsemannstraße 2. Speziell in diesem Ladengeschäft finden Sie für Kinder und Jugendliche Möbel, Spiele, Kleidung und natürlich auch das weitere Sortiment das die Möbelhallen in Bremen für Sie bereit halten.